Paraguay: Der Außenhandel startet 2026 mit einem Defizit aufgrund rückläufiger Exporte
Die BCP gab an, dass die Exporte 4,2 % unter denen vom Januar 2025 lagen
Laut dem monatlichen Außenhandelsbericht der Zentralbank von Paraguay (BCP) verzeichnete Paraguay im Januar ein Handelsdefizit von 162,2 Millionen US-Dollar, nachdem es Exporte in Höhe von 1.286,4 Millionen US-Dollar und Importe in Höhe von 1.448,6 Millionen US-Dollar verzeichnete.
Die BCP gab an, dass die Exporte um 4,2 % unter denen vom Januar 2025 lagen. Was die Bestimmungsländer betrifft, so konzentrierten sich in Argentinien (333,3 Millionen US-Dollar; 39,5 %), Brasilien (277,1 Millionen US-Dollar; 32,8 %) und Chile (53,9 Millionen US-Dollar; 6,4 %) fast acht von zehn Dollar, die im Monat exportiert wurden.
Im Exportkorb wies der BCP-Bericht auf Rückschläge bei traditionellen Artikeln hin. Die Rindfleischexporte beliefen sich auf insgesamt 110,4 Millionen US-Dollar, was einem Rückgang von 21,4 % gegenüber dem Vorjahr entspricht, begleitet von einem Mengenrückgang. Auch bei den Sojagetreidelieferungen war ein Rückgang zu verzeichnen (253,0 Millionen US-Dollar; -17,5 % im Vergleich zum Vorjahr), und zwar in einem Monat, in dem sich normalerweise relevante Warenbewegungen aus dem Südkegel konzentrieren.
Gleichzeitig verzeichnete die BCP Zuwächse bei einigen Komponenten, darunter elektrische Energie und bestimmte Industrieprodukte. In diesem Rahmen erreichten die Lieferungen im Rahmen des Maquila-Regimes 112,1 Millionen US-Dollar, ein Anstieg von 46,9 % im Vergleich zum Januar letzten Jahres.
Auf der Seite der externen Einkäufe stiegen die Gesamtimporte im Jahresvergleich um 1,4 %, was dem gleichen Bericht zufolge vor allem auf Primärprodukte und Erzeugnisse landwirtschaftlicher Herkunft zurückzuführen ist. Zu den Artikeln mit Auswirkungen zählte die BCP neben anderen Primärgütern auch Mais zur Aussaat und unverarbeiteten Trockentabak.
Bezüglich der Herkunft der Importe gab die Zentralbank an, dass China mit einem Anteil von knapp 37 % bei der Bereitstellung von Waren führend sei, gefolgt von Brasilien. Der Bericht ordnet das Gewicht des asiatischen Anbieters unter anderem Kategorien wie Mobiltelefonen, Computern und Reifen zu.

